Stellvertretend für Angehörige von Autisten

Mein Name ist Silvia Prochnau. Mein Sohn, geboren 2002, erhielt im Alter von 8 Jahren die Diagnose ADHS und mit 11 Jahren die Diagnose Asperger-Autismus. Im Laufe der Jahre ist Autismus selbst bekannter geworden, aber ich bekomme aus eigenen und fremden Erfahrungen immer wieder mit, mit welchen Vorurteilen und Schwierigkeiten Autisten jeden Alters zu kämpfen haben. Damals gab es in Oberhausen und näherer Umgebung keinerlei nichtkommerzielle Anlaufstelle für Autisten und Eltern von Autisten. Dies war einer der Gründe, diesen Verein ins Leben zu rufen. Wir wollen vielfältig agieren: Treffen für Autisten, Angehörige und Fachleute anbieten, bei Fragestellungen rund um das Thema Schwerbehinderung, Pfegegrad, Anlaufstellen für Diagnostik, durch unseren zwischenzeitlich großen Erfahrungsschatz helfen. Ihr könnt einfach zu einem von unseren Treffen kommen. Wenn nötig, vereinbaren wir dann auch gerne mal einen Einzeltermin.

Wenn ihr Fragen habt, könnt ihr euch gerne per E-Mail an mich wenden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Mein Name ist Julia Holthoff, geb. 1994, und mache aktuell mein Anerkennungsjahr als Sozialarbeiterin in einer Wohngruppe für suchtkranke Jugendliche. Für diesen Bereich hab ich mich entschieden, da ich gerne auch über den Tellerrand des Autismus als berufliche Perspektive hinaus schauen wollte und bin mit diesem Schritt sehr zufrieden. In meiner Freizeit bin ich gerne kreativ oder beschäftige mich mit kreativen Dingen wie Kochen, Backen, Malen, Musik hören oder aber spiele gern Video- und Gesellschaftsspiele. Genau aus diesem Grund habe ich auch die Leitung der Spielegruppe übernommen. Wie komme ich auf Autismus? Mein jüngerer Bruder ist Autist und unter anderem gemeinsam mit meiner Mama Silvia haben wir deshalb unseren Verein gegründet, um ihm und allen anderen Autisten, wenn sie denn wollen, einen sicheren Platz zu bieten. Ich freue mich darauf den Verein nach Außen hin vertreten zu können und den/die eine/n oder andere/n bei einem Treffen kennenlernen zu können.

Wenn ihr an mich persönlich noch Fragen habt, könnt ihr euch gerne per E-Mail an mich wenden:   MAIL

Mein Name ist Christina Ivanof. Ich bin Mutter eines 2012 geborenen Jungen, der die Diagnose Autismus-Spektrum-Störung im Alter von 2 Jahren erhielt. Der Weg war lang, geprägt von ständigen Rechtfertigungen und ständigem Unverständnis im näheren Umfeld. Von Frühförderung bis zur autismusspezifischen Therapie  war alles dabei. Häufige Selbstzweifel und Ängste haben mich auf dem Weg begleitet, andere Wege zu finden und erfolgreich zu gehen. Im gleichen Jahr wie mein Sohn bekam auch mein Ehemann die Diagnose Asperger - Autismus. Ich bin daher Mutter und Ehefrau von Autisten. Ich weiß sehr gut, wie man sich fühlt, wenn man mit so einer Diagnose stehen gelassen und nicht abgeholt wird. Denn es war niemand da, der mir helfen konnte oder mich unterstützte.

Das will ich ändern. Ich möche Menschen da abholen, wo sie von anderen stehen gelassen wurden. Mein Ziel ist es, anderen beizustehen, einige Ansichten näher zu bringen, wenn man sich selbst wieder fragt "warum verstehe ich mein Kind / Partner (Autist) nicht?“ Es tut gut zu wissen und zu vermitteln, dass man nicht alleine ist. Aus diesen Gründen stehe ich dem Verein zur Seite und unterstütze, so gut ich es kann.

Wenn ihr an mich persönlich noch Fragen habt, könnt ihr euch gerne per E-Mail an mich wenden:   MAIL

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